Parenzana - Radweg [SLO~KRO]

Črni Kal - Poreč - Strunjan

Touring Bicycle 225 km
Juni 2015 : 3 Tage

Diesmal bin ich auf der Parenzana gefahren – eine verlassene istrische Eisenbahnstrecke. Ich fuhr mit dem Rad den Hang am Črni Kal hinunter. Die Eisenbahnstrecke verlief von Triest (Italien) über Portorož (Slowenien), Buje, Motovun nach Poreč (Kroatien). Zurück fuhr ich der Küste entlang. Ein Minikreisverkehr für Radfahrer in <b>Koper</b> und … … und – außerdem ein noch größerer schwebender Hovenring in den Niederlanden (Quelle: mixedmartialarts.com). Die Parenzana war einst eine 123 km lange Schmalspurbahn, die 33 istrische Städte miteinander verbunden hatte. Die Bahnstrecke wurde im Jahr 1902 eröffnet. Jeden Tag schnaufte und knirschte der Zug durch die hügeligen und geprägten Orte Istriens. Die Bahnstrecke wurde Im Jahr 1935, nach 33 Betriebsjahren außer Betrieb genommen. </br>Am Anfang des 21. Jahrhunderts, begann man daraus einen Rad- und Wanderweg zu machen. Die Strecke wird heute der Weg der Gesundheit und Freundschaft genannt. Sie ist sehr gut markiert, eine Karte benötigte ich kaum. An einigen Stellen ist sie in einem recht gepflegten Zustand. Der Radfahrer hat sich erfrischt. Das Gras ist gemäht. An anderen Stellen ist sie in einem weniger gepflegten Zustand, an der Oberfläche befinden sich noch die originalen scharfen Felsen. </br>Ich empfehle, mit widerstandsfähigeren Fahrradmänteln zu fahren. Als ich die Ausrüstung kaufte, wusste ich nicht, dass ich ein bisschen overstyled aussehen werde. Mein Bruder sammelt witzige Hundewarnungen. Ich bezweifle, dass er ein so bedrohliches Schild schon in seiner Sammlung hat. Schnell weg! 300 m über dem Tal des Flusses Mirna. 1 Stunde später 297 m tiefer. <b>Motovun</b>. Auf der Spitze habe ich mit Radfahrern aus Zagreb und São Paulo zu Abend gegessen. Sie setzen ihre Reise bis zum Ende Montenegros fort. Jedes Mal, wenn ich mein Zelt aufbaue, habe ich Schwierigkeiten, die Stangen richtig anzubringen. Wie würde ich es erst bei Dunkelheit, </br>Wind oder Regen zusammenbauen? Deshalb werde ich die Klemmen beim nächsten Mal in den entsprechenden Farben der Tragestangen markieren. </br>Dies hätte auch schon der Hersteller machen können. Eine Aussicht, die ich nachts nicht genießen konnte. Entlang des Weges gibt es kaum Geschäfte und Gasthäuser. Vergessen Sie bei Hitze nicht, sich mit genügend Flüssigkeit auszustatten! Ich empfehle diese Route, wenn die Temperatur 28,7 °C nicht überschreitet. Ich habe nicht viele Radfahrer getroffen. Eine moderne und etwas weniger moderne Autobahn. In <b>Poreč</b> endete ich nicht in einem Zug, sondern bei einer spektakulären Flugshow. Ich bin den ganzen Weg zurück nach Slowenien entlang der Küste gefahren. Gelegentlich verwandelt sich die Küstenpromenade in einen überwucherten Weg. Das schwarze Rad war abends nur noch grau … Ich könnte es im Meer waschen. Am nächsten Morgen würde es eine schöne erdige Patina bekommen. <b>Novigrad</b>. Von allen istrischen Städten gefällt es mir am besten. Angenehm und genau richtig groß. Ich posiere noch ein bisschen. Dann hole ich mir eine Erfrischung. Der Sonnenuntergang ist sekundengenau vorhersehbar, aber es ist schwieriger, ihn auf einem Foto gut einzufangen. Brandneue sanitäre Einrichtungen. Es sieht ziemlich cool und sauber aus. <b>Umag</b> gefällt mir von allen Küstenstädten am wenigsten. Mir gefallen die Gebiete nördlich der Stadt besser … Die Luftentfernung von Poreč nach Savudrija ist gering. Die Fahrt direkt neben allen Buchten verlängert sie um 2 bis 3 Mal. Golfer ziehen ihre Ausrüstung nicht mehr hinter sich her, sondern benutzen Golfkarren mit Antrieb. Uff! So wurde das Spiel noch anstrengender. Heute werden zu wenige Bäume gepflanzt, insbesondere in Städten, auf Parkplätzen sowie neben Spazier- und Radwegen. Anstelle von Bäumen werden lieber Klimaanlagen und hässliche Werbetafeln montiert. Gestern eine Bank, heute nur noch eine Rückenlehne. Weiß man noch immer nicht, wo die SLO-KRO Staatsgrenze verlaufen wird? Durch die Mitte der Bucht oder eher entlang des Hügels. Ich habe genug. Ich beende meine Tour in <b>Strunjan</b> in Slowenien.